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Октябрь
2026

"Scream", "The Others", "Halloween": Diese Horrorfilme bieten sich heute an

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Licht aus, TV an: Halloween ist das perfekte Fest, um es sich auf der Couch mit einem Horrorfilm gemütlich zu machen. Diese zehn Filme sind Klassiker. Flackernde Kerzen, knarrende Dielen oder ein Schatten, der sich im Dunkeln bewegt. Zur Halloween-Zeit gehört das Gruseln einfach dazu. Von klassischen Geistergeschichten über blutige Serienkiller-Angriffe bis zu schaurigen Monstern bietet das Horrorgenre für jeden Geschmack den passenden Schrecken. Manche Filme setzen auf psychologische Spannung, andere auf blanken Horror oder morbiden Humor. Diese zehn Streaming-Tipps sorgen garantiert für Gänsehaut. "It Follows" auf HBO Max, FSK 12 In einem Vorort von Detroit wird die Studentin Jay Height (Maika Monroe) nach einer intimen Begegnung mit ihrem neuen Freund Hugh (Jake Weary) von einem Fluch heimgesucht. Eine ihre Gestalt wandelnde, unaufhaltsam gehende Kreatur verfolgt sie ab sofort überallhin – und würde sie bei Berührung töten. Der Fluch lässt sich zwar durch Sex an eine andere Person weitergeben, fällt aber zurück auf Jay, sollte das neue Opfer sterben. Regisseur David Robert Mitchell inszeniert einen beklemmenden Slow-Burn-Horrorfilm. Er fängt die Grundangst des Gejagtwerdens konsequent ein und besticht mit einer Bedrohung, die sich in aller Ruhe durch jede Einstellung schleicht. Gerade weil die Kreatur jede Gestalt annehmen kann, wird jeder Hintergrund im Bild zur potenziellen Gefahr. Wer nach einem Horrorfilm sucht, der clever statt reißerisch gruselt, liegt hier richtig. In der internationalen Filmdatenbank IMDb hat der Film 6,8 von 10 Sternen. Beim Bewertungsportal "Rotten Tomatoes" kommt er auf 95 Prozent bei den Kritikern und 66 Prozent beim Publikum. "Die Addams Family" auf Paramount+, FSK 12 Nach Jahren der Trauer um den vermissten Onkel Fester (Christopher Lloyd) hat die Addams-Familie die Hoffnung aufgegeben. Patriarch Gomez (Raúl Juliá), seine Frau Morticia (Anjelica Huston) und die Kinder Wednesday (Christina Ricci) und Pugsley (Jimmy Workman) sind daher mehr als überrascht, als eines Tages ein Mann auftaucht, der genau wie der verschwundene Fester aussieht. Was sie nicht wissen: Der Mann ist ein Betrüger. Bei der "Addams Family" liegt der Gruselfaktor näher am Lachen als am Schrecken. Statt auf echte Angst setzt die Geschichte auf makabren Humor, schräge Charaktere und liebevoll gruselige Kulissen, die trotzdem jede Menge Halloween-Stimmung verbreiten. Wer an Halloween keinen klassischen Horror, sondern lieber morbiden Charme und Situationskomik mag, findet hier den perfekten Einstieg in den Abend. In der internationalen Filmdatenbank IMDb hat der Film 7,0 von 10 Sternen. Beim Bewertungsportal "Rotten Tomatoes" kommt er auf 67 Prozent bei den Kritikern und beim Publikum. "Hereditary – Das Vermächtnis" auf HBO Max, FSK 16 Nach dem Tod ihrer zurückgezogen lebenden Mutter erleben die Künstlerin Annie Graham (Toni Collette) und ihre Familie unheimliche Ereignisse. Ihr Mann Steve (Gabriel Byrne), Sohn Peter (Alex Wolff) und Tochter Charlie (Milly Shapiro) geraten zunehmend in den Sog einer dunklen Familiengeschichte, die weit über normale Trauer hinausgeht. Ein tragischer Unfall reißt die Familie noch tiefer in Schmerz und Wahnsinn. Nach und nach wird das schiere Ausmaß des Horrors, der die Familie verfolgt, klar. Das Filmdebüt von Horror-Regisseur Ari Aster ist nichts für schwache Nerven. Der Film verzichtet fast völlig auf billige Schockeffekte und baut sein Unbehagen stattdessen langsam, aber unerbittlich über die gesamte Spielzeit auf. Toni Collettes emotionale Darstellung einer zunehmend zerbrechenden Mutter hallt noch lange nach. Besonders das Finale gehört zu den am meisten diskutierten Horror-Momenten der 2010er-Jahre. In der internationalen Filmdatenbank IMDb hat der Film 7,3 von 10 Sternen. Beim Bewertungsportal "Rotten Tomatoes" kommt er auf 80 Prozent bei den Kritikern und 72 Prozent beim Publikum. "Conjuring – Die Heimsuchung" auf HBO Max, FSK 16 Die Dämonologen Ed (Patrick Wilson) und Lorraine Warren (Vera Farmiga) werden gerufen, als die Familie Perron in ihrem neuen Farmhaus von unerklärlichen Phänomenen geplagt wird. Nachts hören die fünf Töchter Klopfgeräusche, Türen schlagen wie von selbst zu, und ein mysteriöser Geruch durchzieht die Räume. Mit fortschreitender Ermittlung stellt sich heraus, dass eine Hexe Übles vorhat. Je tiefer die Warrens graben, desto aggressiver wird die Entität. Selten hat ein Horrorfilm so viele Fortsetzungen und Spin-offs nach sich gezogen wie "Conjuring". Es ist ein Beleg dafür, wie treffsicher die Mischung aus altmodischem Spuk-Horror und modernen Schockmomenten funktioniert. Regisseur James Wan setzt gezielt auf sorgfältig aufgebaute Spannungsbögen, die sich erst nach minutenlangem Bangen in einem gewaltigen Jumpscare, also Schreckmoment, entladen. In der internationalen Filmdatenbank IMDb hat der Film 7,5 von 10 Sternen. Beim Bewertungsportal "Rotten Tomatoes" kommt er auf 86 Prozent bei den Kritikern und 83 Prozent beim Publikum. "Scream – Schrei!" auf Netflix, FSK 16 Ein Jahr nach der Ermordung ihrer Mutter wird die Schülerin Sidney (Neve Campbell) im beschaulichen Woodsboro plötzlich selbst zum Ziel eines maskierten Killers. "Ghostface" terrorisiert Sidney zunächst mit Telefonanrufen, bevor er anfängt, ihre Freunde zu ermorden. Während Sidneys Freund Billy (Skeet Ulrich) zunehmend unter Verdacht gerät, versucht Sidney verzweifelt, die Wahrheit aufzudecken. Schnell wird klar, dass der Killer genau die Regeln klassischer Horrorfilme befolgt, die sie und ihre Freunde so gut kennen. Regisseur Wes Craven lässt seine Figuren offen über die Regeln von Horrorfilmen diskutieren, während sie selbst mitten in einem stecken. Dabei feiert er das Genre, das er gleichzeitig im nächsten Moment gnadenlos dekonstruiert. Die Ghostface-Maske hat sich längst zu einem der bekanntesten Horror-Symbole überhaupt entwickelt und taucht bis heute an jedem Halloween in unzähligen Kostümen auf. In der internationalen Filmdatenbank IMDb hat der Film 7,5 von 10 Sternen. Beim Bewertungsportal "Rotten Tomatoes" kommt er auf 78 Prozent bei den Kritikern und 80 Prozent beim Publikum. "The Others" auf Netflix, FSK 12 Das Jahr 1945: Grace Stewart (Nicole Kidman) lebt mit ihren Kindern Anne (Alakina Mann) und Nicholas (James Bentley) zurückgezogen in einem Landhaus auf der Kanalinsel Jersey. Sie wartet auf die Rückkehr ihres Mannes Charles (Christopher Eccleston) aus dem Krieg. Weil die Kinder unter einer seltenen Lichtempfindlichkeit leiden, müssen alle Vorhänge im Haus geschlossen bleiben. Als drei neue Hausangestellte eintreffen, beginnen sich unerklärliche Geschehnisse zu häufen. Es gibt Filme, die brauchen keinen einzigen Blutstropfen, um echten Schauer zu erzeugen. "The Others" ist so einer. Gedämpftes Licht, knarrende Türen und eine drückende Stille, die unter die Haut geht, bestimmen den Film. Atmosphärische Bilder im Halbdunkel halten den Spannungsbogen aufrecht. Für alle, die an Halloween lieber feinen Grusel statt plumpem Horror suchen, ist dieser leise, aber nachhaltig verstörende Film die perfekte Wahl. In der internationalen Filmdatenbank IMDb hat der Film 7,6 von 10 Sternen. Beim Bewertungsportal "Rotten Tomatoes" kommt er auf 85 Prozent bei den Kritikern und 77 Prozent beim Publikum. "Halloween – Die Nacht des Grauens" auf Prime Video, FSK 16 Im Jahr 1963 ermordet der sechsjährige Michael Myers (Will Sandin) seine ältere Schwester Judith an Halloween. Daraufhin wird er in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen. Fünfzehn Jahre später gelingt dem erwachsenen Michael (Nick Castle) ausgerechnet am Vorabend von Halloween die Flucht. Zurück in seiner Heimatstadt beginnt Michael, maskiert und wortlos, die Babysitterin Laurie Strode (Jamie Lee Curtis) zu beobachten. Nach und nach ermordet er Lauries Freunde, scheinbar ohne Grund. Regisseur John Carpenter schuf damit 1978 einen der einflussreichsten Horrorfilme überhaupt und legte den Grundstein für das moderne Slasher-Genre. Dieser Film darf bei keinem Halloween-Abend fehlen. Horror-Profi John Carpenter etablierte mit seinem minimalistischen Score und der ikonischen weißen Maske praktisch im Alleingang die Regeln des modernen Slasher-Films. Die konsequente Spannungsdramaturgie, bei der Michael Myers oft nur als Schatten im Bildhintergrund auftaucht, wirkt auch Jahrzehnte später noch beklemmend. In der internationalen Filmdatenbank IMDb hat der Film 7,7 von 10 Sternen. Beim Bewertungsportal "Rotten Tomatoes" kommt er auf 97 Prozent bei den Kritikern und 89 Prozent beim Publikum. "Get Out" auf Disney+, FSK 16 Der junge Fotograf Chris (Daniel Kaluuya) reist zum ersten Mal mit seiner Freundin Rose (Allison Williams) aufs Landgut ihrer Eltern, um die Familie kennenzulernen. Schon bald fällt Chris das merkwürdig unterwürfige Verhalten der schwarzen Angestellten Georgina (Betty Gabriel) und Walter (Marcus Henderson) auf. Nach und nach deckt Chris mithilfe seines besten Freundes Rod (Lil Rel Howery) eine erschreckende Verschwörung auf. Horror und Gesellschaftskritik verschmelzen in "Get Out" zu einem explosiven Ganzen. Regisseur Jordan Peele entlarvt hinter freundlichen Fassaden und unbehaglichem Small Talk eine Bedrohung, die weit realer wirkt als jeder übernatürliche Spuk. Die Mischung aus beklemmender Spannung, bitterbösem Humor und einem Oscar-gekrönten Drehbuch macht den Film zu einem der einflussreichsten Horrorfilme der vergangenen Jahre. In der internationalen Filmdatenbank IMDb hat der Film 7,8 von 10 Sternen. Beim Bewertungsportal "Rotten Tomatoes" kommt er auf 98 Prozent bei den Kritikern und 87 Prozent beim Publikum. "Nightmare Before Christmas" auf Disney+, FSK 6 Jack Skellington, der Kürbiskönig von Halloween Town, ist der immer gleichen jährlichen Routine seines Fests überdrüssig und wünscht sich etwas Neues. Bei einem Spaziergang durch den Wald entdeckt er zufällig ein magisches Portal nach Christmas Town. Jack ist sofort fasziniert von dessen fröhlicher, bunter Welt. Kurz entschlossen beschließt er, in diesem Jahr das Weihnachtsfest zu übernehmen, und lässt Santa Claus gefangen nehmen. "Nightmare Before Christmas" ist Stop-Motion-animierter Kult, denn kaum ein anderer Film verbindet Halloween und Weihnachten so mühelos. Regisseur Henry Selick und Produzent Tim Burton schufen damit eine morbide Welt, die trotz gruseliger Kulisse selten wirklich angsteinflößend wirkt. Danny Elfmans eingängige Songs schaffen zusätzlich eine musical-ähnliche Leichtigkeit, die den Film auch für jüngere Zuschauer zugänglich macht. In der internationalen Filmdatenbank IMDb hat der Film 7,9 von 10 Sternen. Beim Bewertungsportal "Rotten Tomatoes" kommt er auf 95 Prozent bei den Kritikern und 91 Prozent beim Publikum. "Rosemaries Baby" auf Paramount+ Rosemary (Mia Farrow) und Guy Woodhouse (John Cassavetes) ziehen in eine New Yorker Altbauwohnung. Sie freunden sich dort mit den älteren Nachbarn Minnie (Ruth Gordon) und Roman Castevet (Sidney Blackmer) an. Kurz darauf nimmt Guys stockende Schauspielkarriere auf mysteriöse Weise plötzlich Fahrt auf. In derselben Nacht hat Rosemary einen Albtraum, aus dem sie schwanger erwacht. In Rosemary wächst langsam der Verdacht, dass die Castevets und ihre Freunde Teil eines satanischen Zirkels sind, der es auf ihr ungeborenes Kind abgesehen hat. "Rosemaries Baby" von Regisseur Roman Polanski ist ein zeitloses Beispiel dafür, dass echter Grusel nicht immer zwingend von Monstern, sondern auch aus dem eigenen sozialen Umfeld kommen kann. Die wachsende Isolation und das Misstrauen von Rosemary erzeugen eine Paranoia, die sich stetig steigert, ohne dass auch nur ein einziger Schockmoment nötig wäre. Gerade die Unsicherheit, ob Rosemarie tatsächlich verfolgt wird oder nur ihrer eigenen Angst zum Opfer fällt, macht den Film bis heute so beklemmend. In der internationalen Filmdatenbank IMDb hat der Film 8,0 von 10 Sternen. Beim Bewertungsportal "Rotten Tomatoes" kommt er auf 97 Prozent bei den Kritikern und beim Publikum.

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