66 gehört zu den beliebtesten Kartenspielen und wurde in den 1990ern häufig gespielt. Lernen Sie bei uns die Spielregeln des Klassikers kennen. An einer Runde 66 nehmen zwei Spieler teil. Zur Grundausstattung gehört ein klassisches Skatblatt (32 Karten), das vor dem Spiel modifiziert wird. Durch die einfach zu lernenden Regeln ist das Spiel schon für Kinder im späteren Grundschulalter geeignet. Welche Regeln es zu beachten gilt, erfahren Sie hier. Vorbereitung für das Kartenspiel 66 Bevor es losgeht, sortieren Sie alle Zahlenkarten mit "7" und "8" aus dem Spiel und legen sie beiseite. Sie werden während des weiteren Verlaufs nicht mehr benötigt. So geht es los: Mischen Sie die verbliebenen 24 Karten gut durch. Geben Sie sich und Ihrem Gegenüber je sechs verdeckte Karten. Setzen Sie Spielmarken, Chips oder auch Gummibärchen als "Einsatz". Die nicht ausgegebenen Karten werden in die Tischmitte gelegt. Decken Sie die oberste Karte auf, sie zeigt die Trumpffarbe an. Tipp: Der Wert der Trumpfkarte spielt keine Rolle. Handelt es sich z. B. um eine Pik Dame, zählt nur die Kartenfarbe. Die Kartenwerte beim Kartenspiel 66 Die Karten beim Spiel 66 haben dieselben Kartenwerte wie beim Skatspiel. Diese Werte sind wie folgt: Ass zählt 11 Punkte Zehn zählt 10 Punkte König zählt 4 Punkte Dame zählt 3 Punkte Bube zählt 2 Punkte Neun zählt 0 Punkte So wird das Kartenspiel 66 gespielt Es beginnt der Spieler, der nicht als Geber fungierte. Um die Runde zu eröffnen, spielt er eine Karte aus und legt sie offen auf den Tisch. Die zweite Person legt ebenfalls eine Karte. Wer das Kartenpaar auf dem Tisch bekommt, hängt von Wertigkeit und Trumpffarbe ab: Möglichkeit 1: Der zweite Spieler spielt die gleiche Farbe – es entscheidet der Kartenwert. Möglichkeit 2: Der zweite Spieler spielt eine Trumpfkarte – er bekommt den Stich. Möglichkeit 3: Der zweite Spieler spielt eine andere Farbe – er verliert den Stich. Der Stichgewinner legt die beiden erhaltenen Karten verdeckt neben sich ab. Er darf während der Spielrunde nicht mehr nach den Werten schauen und muss sich diese im Kopf behalten. Der Gewinner spielt die nächste Karte und nach jedem Stich ziehen beide Spieler eine neue Karte vom Stapel. Ist dieser aufgebraucht, gilt Farbzwang. Legt Ihr Gegner Pik, müssen Sie mit Pik antworten. Haben Sie keine passende Karte, spielen Sie Trumpf. Erst wenn Sie auch hier nicht bedienen können, dürfen Sie jede andere Karte spielen. Kartenspiele: "17 und 4": Spielregeln einfach erklärt Lesen Sie auch: Durak spielen: Regeln einfach erklärt Spielende und Gewinn Sobald ein Spieler 66 Punkte mit Stichen erzielt hat, beendet er das Spiel mit dem Ruf "Stop" oder "Aus". Wichtig: Wer in der Runde den letzten Stich gemacht hat, erhält weitere zehn Punkte gutgeschrieben. Erreichen Sie mit Ihrem Stapel die Punktzahl 56, können Sie das Spiel bereits beenden. Spielen Sie um Punkte bzw. Spielmarken, addieren Sie nun die Stichpunkte des Verlierers. Es gelten folgende Regeln: Verlierer hat mehr als 33 Punkte mit Stichen – Gewinner erhält eine Marke Verlierer hat weniger als 33 Punkte mit Stichen – Gewinner erhält zwei Marken Verlierer hat 0 Punkte und keinen Stich – Gewinner erhält drei Marken Gewinner hat sich verrechnet und nicht exakt 66 Punkte – Gegner bekommt drei Marken Tipp: Bringen Sie etwas Pepp ins Spiel, indem Sie um kleine Aufgaben spielen. So kann eine Partie 66 entscheiden, wer den Abwasch macht oder die Lokalrunde übernimmt.