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Май
2025

Wahl in Rumänien: Pro-EU-Kandidat Nicusor Dan liegt laut ersten Prognosen vorn

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Bei der Stichwahl für das Präsidentenamt in Rumänien liegt der liberalkonservative Pro-EU-Kandidat Nicusor Dan laut ersten Prognosen aufgrund von Wählerbefragungen vor seinem rechtskonservativen Konkurrenten George Simion.

Dan komme auf ein Ergebnis zwischen 54,1 und 54,9 Prozent, Simion holte zwischen 45,1 und 45,9 Prozent. Dies berichten mehrere Medien kurz nach Schließung der Wahllokale unter Berufung auf die Meinungsforschungsinstitute CURS und Avangarde. 

Ein anderes Meinungsforschungsinstitut, INSCOP, schätzt Dans Ergebnis auf 52 Prozent. Simion erhielt laut den drei Prognosen zwischen 45 Prozent und 48 Prozent. Die von einem vierten Meinungsforschungsinstitut Sociopol veröffentlichten Daten deuten auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen der Kandidaten hin.

Beide Kandidaten erklärten sich allerdings zum Sieger: Kurz nach Bekanntgabe der Wahlergebnisse erklärte Dan, dass "eine Gemeinschaft von Rumänen, die eine Gesellschaft des Dialogs und nicht eine Botschaft des Hasses wollen, gewonnen hat". In der Zwischenzeit erklärte Simion auf X/Twitter, er sei "der neue Präsident Rumäniens" und sagte, er habe laut eigenen Schätzungen 400.000 Stimmen mehr Stimmen als Dan.

Das Ergebnis könnte von den noch nicht ausgezählten Stimmen der rumänischen Diaspora abhängen. Die Prognoseergebnisse beruhen auf Fragebögen, die von den Wählern unmittelbar nach der Stimmabgabe ausgefüllt wurden. Lokalen Medien zufolge berücksichtigen diese Umfragen nicht die von der Diaspora im Ausland abgegebenen Stimmen, die das Endergebnis erheblich beeinflussen könnten.

Bereits bei der ersten Runde der Präsidentenwahl Anfang Mai stand das Endergebnis erst am Morgen danach fest. Rumäniens Meinungsforschungsinstitute hatten zuletzt die Chancen Simions erheblich unterschätzt. Auch damals wurden Wähler, die im Ausland leben, nach der Wahl nicht befragt. Diese hatten in der Vergangenheit bei knappen Verhältnissen Wahlen mitentschieden.

Heute lag deren Wahlbeteiligung nach Angaben des Zentralen Wahlbüros ungefähr doppelt so hoch wie in der ersten Runde am 4. Mai. Dabei hatten 60 Prozent der Auslandsrumänen für Simion gestimmt – damit schnitt er bei ihnen um 20 Prozentpunkte stärker ab als bei den Wählern im Inland.

Mehr zum Thema – Rumänischer Präsidentschaftskandidat: "Imperialistischer" Macron mischt sich in unsere Wahlen ein




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