Sewastopol: Tote und Verletzte bei Explosion in Wohnhaus
Auf der Schwarzmeer-Halbinsel Krim hat sich in der Nacht zum Dienstag eine Tragödie ereignet. In der Stadt Sewastopol wurde ein Mehrfamilienhaus von einer Explosion erschüttert. Dabei stürzte das Gebäude teilweise ein. Betroffen wurden Wohnungen vom Erdgeschoss bis zum zweiten Stockwerk. Darüber hinaus wurde durch die Druckwelle ein benachbartes Wohnhaus beschädigt. Mehrere Wohnungen gerieten in Brand.
Специалисты ликвидировали пожар, возникший после ЧП в Севастополе. Продолжается разбор конструкций в соседнем поврежденном доме, сообщили в пресс-службе ГУ МЧС по городу:https://t.co/Ud5ztABaHGВидео: Официальный Telegram-канал ГУ МЧС России по Севастополю/ТАСС pic.twitter.com/yjdux9PEWX
— ТАСС (@tass_agency) March 24, 2026
Gouverneur Michail Raswoschajew meldete auf der Plattform Telegram zunächst zwei Todesopfer und vier Verletzte. Später stieg die Zahl der Verwundeten auf acht. Die Behörden evakuierten zwei stark beschädigte Wohnhäuser. Die Bewohner wurden vorübergehend in einer benachbarten Schule untergebracht.
Nach Angaben des örtlichen Katastrophenschutzes waren an den Rettungs- und Löscharbeiten 198 Fachleute und 55 Rettungs- und Löschfahrzeuge beteiligt. Der Brand wurde in den frühen Morgenstunden gelöscht. Die Räumung der Trümmer dauert derzeit noch an.
Raswoschajew rief seine Landsleute dazu auf, nur offiziellen Informationen zu vertrauen. Er warnte unter anderem vor Betrügern, die eine fiktive Sammelaktion starten könnten. Der Politiker veröffentlichte in seinen sozialen Medien eine Liste mit Bedarfsgütern wie warme Decken, Geschirr, Seife und Zahnbürsten, welche die Evakuierten umgehend bräuchten, und nannte die Aufnahmestellen für solche Hilfsgüter.
Die Ursache der Tragödie war zunächst ungewiss. Die Behörden schlossen aber eine Gasexplosion völlig aus. Es wurde eine Untersuchung eingeleitet.
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