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Amokfahrt in Leipzig heute: Augenzeugen berichten von Knall

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Ein Autofahrer rast in Leipzig in eine Menschenmenge, zwei Menschen sterben, mehrere sind verletzt. Die Lage ist derzeit unklar. Einige Augenzeugen berichten. Am Montagnachmittag ist ein Autofahrer in der Leipziger Innenstadt in eine Menschenmenge gefahren. Aktuell spricht der Leipziger Oberbürgermeister von zwei Toten. Auch mehrere Verletzte soll es geben. Der Fahrer wurde laut Polizei festgenommen, der Hintergrund ist noch unklar. Augenzeugen, die in einem Restaurant in der Nähe des Einsatzortes saßen, berichten in der "Leipziger Volkszeitung" (LVZ) von einem "lauten Motorengeräusch und einem Knall". Dann sei das ganze Lokal aufgesprungen und nach vorn geeilt. Dort hätten aber schon Menschen versucht, eine Frau zu reanimieren. Das gelang nicht. "Es war wirklich eine riesige Hilfsbereitschaft", erklärt die Augenzeugin weiter. "Amokfahrt" in Leipzig: "Ich habe einen furchtbaren Aufprall gehört" In der "Leipziger Zeitung" sprechen Augenzeugen, dass das Auto mit hohem Tempo am Markt bis zur Thomaskirche vorbeigerast sei. In der "Mitteldeutschen Zeitung" (MZ) berichten mehrere Augenzeugen von einem Mädchen, das sich an der Motorhaube des Fahrzeugs festgekrallt haben soll. Bestätigt ist das bisher nicht. Aktuelle Entwicklungen: Newsblog zur Lage in Leipzig Großalarm in Innenstadt: Aufnahmen zeigen Einsatzort in Leipzig Mehrere Menschen seien vor Ort mit Tüchern abgedeckt worden, sagen weitere Augenzeugen der "MZ". Nach Informationen des "MZ" Reporters mussten mehrere Menschen reanimiert werden. Eine andere Augenzeugin erzählt dem Sender RTL, wie aus einem alltäglichen Moment heraus Chaos entstand: "Das war so eine Unruhe plötzlich und Schreie – und dann kam mit Karacho ein Auto an uns vorbei. [...] Alle drumherum konnten überhaupt nicht fassen, was da jetzt passiert ist." Ein anderer sagt dem Sender: "Ich habe einen furchtbaren Aufprall gehört. Menschen haben geschrien – und einige haben auf das Auto eingeschlagen, eingetreten und getrommelt." Er ergänzte, dass viele Menschen auch versucht hätten, zu helfen und die Einsatzkräfte sehr schnell vor Ort gewesen seien. Vapiano schickte Angestellte nach "Amokfahrt" in Leipzig nach Hause Der Täter habe sich verbarrikadiert, sagt eine weitere Augenzeugin RTL. "Aber die Polizei war sehr schnell da – das war alles eine Sache von wenigen Minuten. Sie haben ihn dann sofort abgeführt" Das Restaurant Vapiano schickte laut "LVZ" seine Mitarbeiter, die zum Zeitpunkt des Geschehens vor Ort waren, nach Hause. "Die Kollegen standen unter Schock", berichtete ein Mitarbeiter demnach. Der Autofahrer fuhr wenige Meter neben dem Restaurant in die Grimmaische Straße. Dort kam der erste Mensch ums Leben. Die Geschäftsführerin des unweit vom Ort des Geschehens entfernten Warenhaus Galeria erklärte, die vorderen Eingänge der Filiale wurden nach Aufforderung der Polizei geschlossen. Nicht alle Kunden hätten die Geschehnisse mitbekommen. Augenzeugen werden vom Kriseninterventionsteam psychologisch betreut. Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer spricht auf X von einer "mutmaßlichen Amokfahrt". Er sei erschüttert, den Verletzten wünsche er Kraft und schnelle Genesung. "So eine Tat macht uns sprachlos – und sie macht uns entschlossen. Wir werden alles daransetzen, sie schnell und vollständig aufzuklären. Der Rechtsstaat wird mit aller Konsequenz handeln", schrieb Kretschmer.



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