Добавить новость
ru24.net
World News
Июль
2026
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29
30
31

Chemieindustrie: BASF kommt beim Konzernumbau voran - 7.000 Stellen abgebaut

0
Stern 

Erstmals seit 1954 arbeiten bei BASF SE in Ludwigshafen weniger als 30.000 Menschen. Konzernchef Kamieth hebt die gesunkenen Kosten und die höhere Auslastung der Anlagen hervor.

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF kommt bei seinem Sparprogramm und Konzernumbau voran. Dabei ging die Zahl der Vollzeitstellen bei BASF SE am Stammsitz in Ludwigshafen im Mai erstmals seit dem Jahr 1954 auf unter 30.000 zurück. 

„Wir haben unsere Kosten gesenkt, die Investitionsausgaben reduziert und die Auslastung unserer Anlagen erhöht“, sagte Unternehmenschef Markus Kamieth bei Vorlage der endgültigen Zahlen zum zweiten Quartal. Im ersten Halbjahr 2026 habe BASF mehr Stellen abgebaut als in den beiden Vorjahren zusammen.

Von Januar 2024 bis Ende Juni 2026 habe das Unternehmen weltweit rund 7.000 Stellen gestrichen. Nicht enthalten seien darin Personalrückgänge infolge von Verkäufen von Unternehmensteilen sowie der Personalaufbau am Verbundstandort in Zhanjiang, hieß es. 

Jahresgewinnziel bestätigt

Bis Ende 2026 will der Konzern jährliche Kosten von 2,3 Milliarden Euro einsparen. Vor zwei Wochen hatte BASF bereits vorläufige Zahlen zum zweiten Quartal vorgelegt und das Jahresgewinnziel erhöht. Diese bestätigte das Unternehmen nun.

Im zweiten Quartal kletterte der Umsatz wegen höherer Preise und Mengen um 16,4 Prozent auf 17,2 Milliarden Euro. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte um gut die Hälfte auf 2,45 Milliarden Euro zu. Unter dem Strich blieb ein auf die Aktionäre entfallender Gewinn von gut 4,1 Milliarden Euro nach nur 79 Millionen Euro vor einem Jahr. 

Dabei profitierte BASF vor allem von dem milliardenschweren Verkauf von 60 Prozent des Fahrzeugserien- und Autoreparaturlack-Geschäfts an den US-Finanzinvestor Carlyle.

Für das laufende Jahr peilt der Vorstand für das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sowie vor Sondereinflüssen 6,9 Milliarden bis 7,7 Milliarden Euro an. 2025 hatte BASF ein operatives Ergebnis von 6,6 Milliarden Euro ausgewiesen. Trotz des angehobenen Gewinnziels hatte der Konzern bei Vorlage von vorläufigen Quartalskennziffern vor zwei Wochen gewarnt, dass die Entwicklung der Weltkonjunktur und der regionalen Chemiemärkte im zweiten Halbjahr 2026 mit hoher Unsicherheit behaftet sei. 

Konzern will sich mehr auf sein Kerngeschäft konzentrieren

Neben einem Stellenabbau vor allem im Stammwerk Ludwigshafen setzt das Unternehmen schon seit längerem auf einen Konzernumbau. So hat BASF Ende Juni den Verkauf von 60 Prozent des Fahrzeugserien- und Autoreparaturlack-Geschäfts an Carlyle abgeschlossen. Die restlichen 40 Prozent des Gemeinschaftsunternehmens mit dem Namen Surventis gehören weiter BASF. 

Auch will der Konzern sein Geschäft mit der Landwirtschaft an die Frankfurter Börse bringen. Den angekündigten Verkauf von Werkswohnungen setzte BASF jüngst zum Teil aus. Das Geschäft würde derzeit nicht den angestrebten Mehrwert erzielen, hatte das Unternehmen mitgeteilt. Eigentlich will der Konzern sich mehr auf sein Kerngeschäft konzentrieren, um die Wettbewerbsfähigkeit und das Stammwerk zu stärken. Bei Gewerkschaften und Landespolitik war der geplante Wohnungsverkauf auf Kritik gestoßen.




Moscow.media
Частные объявления сегодня





Rss.plus
















Музыкальные новости




























Спорт в России и мире

Новости спорта


Новости тенниса