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Pipeline-Öllieferungen an russische Raffinerien auf Rekordtief gefallen

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Im Jahr 2025 seien die Pipeline-Öllieferungen an russische Raffinerien um 1,6 Prozent auf 228,34 Millionen Tonnen zurückgegangen. Dies sei der niedrigste Wert seit 2010, wie aus einer Argus-Analyse hervorgeht, die der Zeitung Kommersant vorliegt. Wie es heißt, hänge die Tendenz mit außerplanmäßigen Reparaturarbeiten an den Raffinerien nach "einer Reihe externer Einflüsse" in der zweiten Hälfte des Jahres 2025 zusammen. Ein Kommentar des russischen Energieministeriums dazu lag nicht vor.

Von August bis November des vergangenen Jahres seien an Raffinerien insgesamt 85,9 Millionen Tonnen geliefert worden, gegenüber 90 Millionen Tonnen im selben Zeitraum des Jahres 2024, teilte Kommersant unter Berufung auf eine Quelle aus der Branche mit. Ihr zufolge seien die meisten Vorfälle in russischen Ölraffinerien gerade in diesem Zeitraum registriert worden. 

Nach Angaben von Dmitri Kassatkin, dem geschäftsführenden Partner des Beratungsunternehmens Kassatkin Consulting, könnte der Rückgang der Pipeline-Öllieferungen teilweise durch Eisenbahnlieferung ausgeglichen werden. 

Am meisten seien die Rosneft-Raffinerien betroffen gewesen – hier seien die Pipeline-Öllieferungen um 7,8 Prozent auf 70,76 Millionen Tonnen zurückgegangen.

Um 34 Prozent seien die Lieferungen an die Ölraffinerie in der Stadt Rjasan gesunken, was auf langwierige Reparaturarbeiten zurückzuführen sei. Dem Gesprächspartner der Zeitung zufolge seien gleichzeitig die Lieferungen an die Ölraffinerie desselben Unternehmens in der Stadt Tuapse um 88 Prozent gestiegen. 

Das Unternehmen Gazprom-Neft habe hingegen das Pumpen von Öl durch Rohrleitungen um 3,9 Prozent erhöht, und Unternehmen wie Surgutneftegaz und LUKOIL hätten ebenfalls einen leichten Anstieg verzeichnet.

Im Laufe des Jahres sei die gesamte Erdölaufarbeitung in Russland um 1,7 Prozent auf 262,3 Millionen Tonnen zurückgegangen, präzisierte der Gesprächspartner von Kommersant

Die Erfahrung des vergangenen Jahres werde die Unternehmen unvermeidlich dazu zwingen, ihre Strategien für die Verwaltung ihrer Raffinerien an die aktuelle Lage anzupassen, so Kassatkin weiter. Dem Experten zufolge werde der Schwerpunkt auf die Verteidigung der Objekte, den Ausbau der Lagerkapazitäten und die Anschaffung von Ausrüstung zur Sicherstellung regelmäßiger Lieferungen verschoben.

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